III.
Vom Gottesdienst der lutherischen Kirche
von Propst Gerhard Hoffmann
Propst
des Sprengels Ost der SELK
Inhaltsverzeichnis
Das
Wesen des Gottesdienstes
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Gottesdienst ist
eigentlich viel umfassender als das, was in der gottesdienstlichen Versammlung
einer Gemeinde geschieht. Das ganze Leben der Getauften ist Gottesdienst.
Wie Gott diesen umfassenden Dienst als Ausdruck des Priestertums der Gläubigen
von uns haben will, so will er auch den Gottesdienst als Feier, als Anbetung
und Lob. Er läßt es sich gefallen, daß wir unvollkommenen
Menschen ihm dienen.
In der gottesdienstlichen
Versammlung einer Gemeinde ist der Herr nach seiner Verheißung in
Wort und Sakrament gegenwärtig. Der Gottesdienst hat wie eine Ellipse
zwei Brennpunkte: Wortverkündigung und heiliges Abendmahl. "Eröffnung
und Anrufung", "Verkündigung und Bekenntnis", "Feier des heiligen
Abendmahls" und "Entlassung und Segen" könnte man seine einzelnen
Teile überschreiben.
Dieser liturgische
Gottesdienst bestimmt das Leben der Einzelgemeinde. Das hat die Kirche
von der Urchristenheit gelernt: Der Gottesdienst der versammelten Gemeinde
trägt das übrige Gemeindeleben und bestimmt das Alltagsleben
des Christen. Er ist das Kraftzentrum einer Gemeinde. Alle Bemühungen
um ihn gehören genauso zu den wesentlichen Aufgaben einer Gemeinde
wie die um Mission und Diakonie.
Die
grundlegenden Elemente des Gottesdienstes
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Die
Gestalt des Gottesdienstes ist durch die Jahrhunderte gewachsen. "Apostellehre,
Gemeinschaft, Brotbrechen und Gebet" (Apostelgeschichte 2,42) sind ihre
ursprünglichen Elemente aus der apostolischen Zeit. Später kamen
bestimmte Lobpreisungen, Gebete und Bekenntnisse aus der Bibel hinzu. Der
heutige sog. Hauptgottesdienst der lutherischen Kirche geht in fast allen
seinen Teilen nach Inhalt und Form auf die Heilige Schrift zurück.
So stellt er uns hinein in den Gottesdienst, den die Kirche zu allen Zeiten
gefeiert hat, ja er verbindet uns sogar mit dem Gottesdienst des alttestamentlichen
Gottesvolkes. Er läßt uns heute schon einstimmen in den Lobpreis
aller Vollendeten im Himmel. Jeder christliche Gottesdienst ist ein Gottesdienst
der einen, heiligen, christlichen und apostolischen Kirche.
Lobpreis
und Gebete
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Der erste Teil
des Hauptgottesdienstes ist Lobpreis und Gebet. Aber auch im folgenden
Wortteil und im Abendmahlsteil betet, dankt, lobt und bekennt die versammelte
Gemeinde. Wie im Gespräch zwei Partner wechselseitig reden und einander
zuhören, so lebt auch der Gottesdienst davon, daß der Herr und
die Gemeinde miteinander sprechen, wechselseitig geben und nehmen. Wenn
sich die Gemeinde in Lobpreisungen, Bitten, Liedern und Bekenntnissen an
ihren Herrn wendet, hört ER gewiß zu. "Er hat uns geboten zu
beten und verheißen, daß er uns will erhören" (Luther
im Kleinen Katechismus). Viele Gebetsrufe und Lobpreisungen des Gottesdienstes
sind gebetetes Bibelwort; Bibel und Gottesdienstliturgie gehören zusammen.
Wortverkündigung
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In den Lesungen
und der Predigt redet der auferstandene Herr Christus zu seiner Gemeinde.
Die Lesungen sind bestimmte, dem jeweiligen Sonnoder Festtag zugeordnete
Abschnitte der Heiligen Schrift. Die "Epistel" ist eine Lesung aus den
Briefen der Apostel, das "Evangelium" eine Lesung aus den neutestamentlichen
Evangelien, der Zusammenstellung der Worte und Taten Christi. Während
die Lesungen zur Quelle der Verkündigung zurückführen, legt
die Predigt das göttliche Gesetz und die Botschaft von unserem Heil
in Jesus Christus aus und bezieht sie auf die heutige Gemeinde. Wo das
Wort Gottes lauter und rein gepredigt und die Sakramente gemäß
der Einsetzung des Herrn Christus verwaltet werden (vgl. Augsburgische
Konfession, Artikel Vll), dort kann man die eine, heilige, christliche
und apostolische Kirche erkennen.
Heiliges
Abendmahl
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Wer den Hauptgottesdienst
miterlebt, kann erfahren, wie von den Lobpreisungen am Anfang über
Lesungen, Predigt und Fürbittengebet alles auf die Feier des heiligen
Abendmahls zuläuft. Hier schenkt der Herr seinen Leib und sein Blut
den Seinen, um sie aufs engste mit sich zu verbinden. Wenn Brot und Wein
mit den Einsetzungsworten Christi gesegnet sind, sind sie Träger seines
Leibes und Blutes (der Pfarrer ist dabei nur Mund und Handlanger des Herrn).
Wer Leib und Blut Christi gläubig empfängt, dem wird dadurch
Vergebung der Sünde und Anteil am Leben des Auferstandenen, Heil und
Seligkeit geschenkt. Denn Christus sagt: "Das ist mein Leib, für euch
gegeben; das ist mein Blut, für euch vergossen zur Vergebung der Sünden."
Der Christ
soll möglichst oft das heilige Abendmahl empfangen. Jedesmal, wenn
es gefeiert wird, ist er eingeladen. Wenn er's gläubig empfängt,
wächst er immer tiefer in das Geheimnis dieser großen Gnadengabe
Christi hinein. Allerdings sieht sich die SELK genötigt, von der Einladung
bzw. Zulassung zum Heiligen Abendmahl abzusehen, wenn die Einheit in Lehre
und Bekenntnis nicht mehr oder noch nicht gegeben ist und jemand nicht
glaubwürdig bezeugen kann, daß er im Abendmahl den wahren Leib
und das wahre Blut Christi zur Vergebung der Sünde empfängt.
So hat die
SELK keine Abendmahlsgemeinschaft mit den orthodoxen Kirchen des Ostens,
der römisch-katholischen Kirche, den Kirchen der reformierten Tradition
Zwinglis und Calvins, den unierten Kirchen und auch denjenigen lutherischen
Kirchen, die wesentliche Lehren der lutherischen Bekenntnisse praktisch
aufgegeben haben. In der SELK ist es kirchliche Ordnung, daß jemand
nur dann am heiligen Abendmahl teilnehmen soll, wenn er sich vorher beim
Pfarrer persönlich angemeldet hat.
Gemeinschaft
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Wie die Empfänger
des Abendmahls durch Christi Leib und Blut in enge Gemeinschaft mit Christus
eintreten, so werden sie auch untereinander verbunden zu einer heiligen
Gemeinschaft. Der ganze Gottesdienst ist ein gemeinschaftliches Tun. Gemeinsam
wird gebetet, gesungen, gelobt und bekannt, gehört und empfangen.
Der auferstandene Christus handelt an seiner Gemeinde und dadurch auch
am Einzelnen. Recht verstanden läßt sich der einzelne Christ
durch den Gottesdienst einbinden in die Gemeinschaft der Gläubigen.
Er bleibt über den Gottesdienst hinaus in seinem Leben und Leiden
auf die Gemeinde angewiesen und die Gemeinde auf ihn.
Jeder
Gottesdienst ein Fest
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Es ist etwas Großes,
wenn wir wagen, vor den lebendigen Gott hinzutreten. Ein Gottesdienst ist
ein Fest, das wir mit hoher Ehrfurcht begehen. Er darf auch festlichen
Glanz ausstrahlen. Für den Gottesdienst sollte immer das Beste gerade
gut genug sein: von den Gotteshäusern angefangen bis hin zu Musik,
Farben, Gewändern, Gebärden und jeglichem gottesdienstlichen
Verhalten. Alles dient dem Lobpreis Gottes.
Auferstehung
Christi und der Sonntag
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Der Gottesdienst
gründet in der Auferstehung Jesu Christi. Weil er auferstanden ist,
treten wir in seinem Namen und in seiner Mittlerschaft vor den Vater im
Himmel. Ohne die Gewißheit der Auferstehung verlöre das heilige
Abendmahl seine Substanz und Wirkung und die Predigt alle innere Kraft.
Alles, was
im Gottesdienst geschieht, beruht auf dem Ostersieg des Herrn. Darum feiert
die Christenheit nicht mehr den Sabbat, sondern den Tag der Auferstehung
des Herrn, den Sonntag. Jeder Sonntag ist ein kleines Osterfest, Anfang
einer neuen Schöpfung, deren Vollendung wir entgegengehen.
Kirchenjahr
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Um die ein für
allemal geschehene Erlösung der Menschen durch Jesus Christus immer
wieder zu feiern, begeht die Christenheit das Kirchenjahr. Dies beginnt
am 1. Sonntag im Advent. Im Kirchenjahr geht die Kirche den "großen
Taten Gottes" nach. Sie feiert die Menschwerdung des Gottessohnes (Weihnachten),
seinen Kreuzestod und seine Auferstehung (Karfreitag und Ostern), seine
Erhöhung über alle Welt (Himmelfahrt), die Ausgießung des
Heiligen Geistes (Pfingsten) und erwartet seine herrliche Wiederkunft und
sein Gericht (letzte Sonntage des Kirchenjahres).
Gedenktage
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Weil Christus
die Apostel und Evangelisten, Märtyrer und Kirchenväter zu Werkzeugen
beim Bau seiner Gemeinde gemacht hat, hält die Kirche ihr Gedächtnis
durch Gedenktage lebendig. Gleicherweise preist die lutherische Kirche
das Gnadenhandeln Gottes, durch das er seine Kirche erneuerte, an den Gedenktagen
der Reformation und des Augsburgischen Bekenntnisses.
Gottesdienstformen
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Neben dem Hauptgottesdienst
mit Predigt und heiligem Abendmahl, der sog. lutherischen Messe, gibt es
noch andere Gottesdienstformen. Es sind die Tageszeitengottesdienste (z.
B. Mette und Vesper), die dem Gebet und der Schriftbetrachtung dienen,
Beicht- und besondere Bußgottesdienste sowie die Gottesdienste zur
Taufe, Trauung und Beerdigung. Besonders festlich ist die Feier der Osternacht.
Gottesdienstlicher
Raum
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An sich kann Gottesdienst
in jedem Raum oder unter freiem Himmel gefeiert werden. Aber weil im Gottesdienst
der heilige Gott zu seiner Gemeinde kommt, haben die Christen seit alters
Kirchengebäude errichtet, die ausschließlich dem Gottesdienst
vorbehalten sind, ihn "umschließen".
In einer lutherischen
Kirche ist alles ausgerichtet auf den Altar, an dem Christus die Gemeinde
mit seinem Leib und Blut speist und tränkt. Der Altar ist darum mit
Kruzifix, Kerzen und Blumen als hinweisenden Zeichen geschmückt. Neben
dem Altar haben Taufstein und Kanzel eine hervorgehobene Stellung. Am Taufstein
wird der Mensch hineingenommen in das Reich Gottes, von der Kanzel wird
das Wort Gottes verkündigt. Ausführung und Gestaltung des gottesdienstlichen
Raumes lassen etwas von der Hochschätzung des gottesdienstlichen Geschehens
erkennen.
Gottesdienstliche
Bücher
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Die Ordnung des
lutherischen Hauptgottesdienstes finden wir in der "Evangelisch-Lutherischen
Kirchenagende"; sie liegt auf dem Altar. Aus dem "Lektionar" auf dem Lesepult
werden die gottesdienstlichen Schriftabschnitte verlesen. Auf der Kanzel
liegt eine Bibel für die Predigt. In der Hand der Gemeinde ist das
"Evangelisch-Lutherische Kirchengesangbuch".
Lektionar und
Bibel hat die SELK gemeinsam mit den Landeskirchen; Agende und Gesangbuch
hat sie selbst herausgegeben. Liturg und Gemeinde haben sich an die vorgegebene
Gottesdienstordnung zu halten.
Gottesdienst
und Bilder
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Bilderfeindlich
ist die lutherische Kirche nie gewesen. Denn Gott selbst hat sich in der
menschlichen Gestalt seines Sohnes anschaubar gemacht. Das Bild des gekreuzigten
Heilands gehört deshalb in den Gottesdienst. Darstellungen vom Heilsgeschehen,
das die Heilige Schrift bezeugt, in Altarbildern, Glasfenstern, Wandgemälden,
Skulpturen oder Symbolen wollen Hilfen zum Glauben sein und bildhaft einprägen,
was Gott für uns getan hat.
Gottesdienst
und Musik
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Die lutherische
Kirche ist eine singende Kirche. Ihre Heilsgewißheit drängt
sie zum gesungenen Lob und Dank, zum fröhlichen Verkündigungs-
und Bekenntnislied. Im wechselseitigen Psalmengesang, den sie mit der Urkirche
von der alttestamentlichen Gemeinde übernommen hat, betet sie zu Gott.
In Trostliedern hilft sie dem einzelnen in Leid und Not. In altehrwürdigen
liturgischen Gesängen wendet sie sich anbetend dem Dreieinigen Gott
zu.
Das Lied der
Kirche wird unterstützt durch Orgel-, Posaunen- und andere Instrumentalmusik.
Bibelwort und Lied erklingen auch im mehrstimmigen kunstvollen Chorgesang.
Alle gottesdienstliche Musik soll Dienerin des Evangeliums sein. So singt
die lutherische Kirche das Heil in die Herzen und hinaus in die Welt.
Liturgische
Farben
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Altar, Lesepult
und Kanzel tragen Stoffbehänge in bestimmten Farben. Diese liturgischen
Farben bezeichnen die Kirchenjahreszeit und den Charakter des Gottesdienstes.
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Weiß
ist die Farbe des Lichtes und der Reinheit. Es ist die Farbe aller
Christusfeste und der dazu gehörigen Festzeiten.
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Rot
ist die Farbe des Feuers und des Blutes. Es erinnert an das Feuer des
Heiligen Geistes und an das Blut, das die Märtyrer vergossen haben.
Pfingsten und alle Gedenktage der Kirche tragen Rot. |
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Grün
ist die Farbe des Lebens und der wachsenden Saat. Wie die Saat auf
den Feldern soll die Frucht von Wort und Sakrament als Glauben, Liebe und
Hoffnung bei uns heranwachsen. Grün ist die Farbe der ungeprägten
Zeiten des Kirchenjahres. |
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Violett
ist die Farbe der Buße und Einkehr. Es ist Kennzeichen der Adventsund
der vorösterlichen Fastenzeit sowie der kirchlichen Bußtage. |
Gottesdienstliche
Kleidung
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Die besondere
liturgische Kleidung des Pfarrers im Gottesdienst der lutherischen Kirche
ist ein Zeichen dafür, daß er seine Person dem Auftrag Christi
unterordnet. Häufig ist in Deutschland noch der schwarze Talar anzutreffen.
Aber dem vom Evangelium geprägten, festlichen Charakter des Gottesdienstes
entspricht eher das weiße Gewand mit der Stola in den liturgischen
Farben. Die Stola, ein über die Schultern gelegtes Stoffband, das
an das Joch Christi erinnern soll, ist von alters her das Zeichen des ordinierten
Pfarrers. Auch die anderen Helfer im Gottesdienst können liturgische
Gewandung tragen.
Gottesdienstliche
Gebärden
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Wer mit dem Herzen
dabei ist, wenn die Gemeinde hört, lobt und anbetet, der paßt
sich dem auch körperlich an. Zur Sammlung faltet er die Hände.
Um seine Ehrfurcht vor Gott auszudrücken, neigt er das Haupt. In Demut
kniet er nieder, wenn er das heilige Abendmahl empfängt oder die Lossprechung
in der Beichte. In Aufmerksamkeit erhebt er sich, wenn das Wort Gottes
gelesen wird oder die Gemeinde ihren Glauben bekennt. Sinnfällig unterstellt
er sich dem Heilshandeln Christi, indem er sich bekreuzigt. Segnende Gebärden
des Pfarrers sind Handauflegung und "Kreuzschlagen".
Liturgie
– gebeteter Glaube
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Der lutherische
Gottesdienst lebt davon, daß Gott den Sünder aus Gnaden um Christi
willen annimmt. Diese "rechtfertigende Gnade" wird im Wort und Sakrament
angeboten und ausgeteilt. Der Heilige Geist entfacht dadurch im Einzelnen
Glauben und Gotteslob. Liturgie ist gebeteter Glaube und gebetete Lehre.
Die Freude am Evangelium schafft sich vielfältige Ausdrucksmöglichkeiten.
aus: Die Selbständige
Evangelisch-Lutherische Kirche (SELK), Eine Informationsschrift, 4. Auflage
1995, Seiten 41 bis 47. Als Buch zu beziehen über die Kirchenleitung
der SELK.